RUHR-2100

RUHR. 2100
Zeigen Sie dem Ruhrgebiet Zukunft

Im Jahre 1920 wurde der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk gegründet, der Vorläufer des heutigen Regionalverbandes Ruhr.

Heute – 90 Jahre später –hat sich das Ruhrgebiet verändert. Nicht alle Erwartungen der ersten Stunde haben sich erfüllt, nicht alle Visionen sind Wirklichkeit geworden. Andererseits: Vieles von dem, was Wirklichkeit geworden ist, hätte damals niemand zu träumen gewagt:

Wir sind Kulturhauptstadt 2010 in einem vereinten Europa. Wahnsinn!
Aber wie wird die Metropole Ruhr in 90 Jahren aussehen, im Jahre 2100?

Welche Träume werden wahr geworden sein?

Welche Erwartungen werden sich erfüllt haben?

Welche Visionen werden Wirklichkeit geworden sein?

Sind wir dann als Ruhrstadt Ökologiehauptstadt Europas oder Weltwissenschaftsmetropole der Einen Welt?

Sind wir immer noch in zwei Landschaftsverbände, drei Regierungsbezirke und 53 Kommunen aufgeteilt?

Fragen, die wir heute nicht beantworten können.

Das Projekt RUHR.2100 will die Bewohner und Besucher des Ruhrgebiets im Kulturhauptstadtjahr ermuntern, ihren Vorstellungen freien Lauf zu lassen und einen Brief ins Jahr 2100 zu schicken. Sie können aufschreiben, welche Erwartungen und Visionen sie vom Leben in der Ruhrstadt des Jahres 2100 haben.

Dies dürfen auch ganz persönliche Wünsche zum Wohlbefinden Ihrer Kinder und Enkel sein. Wird Ihr Haus noch stehen, Ihre Fabrik noch produzieren?

Dies können aber auch Erwartungen an das öffentliche Leben sein. Wie sehen Kirche und Gesellschaft aus, welchen Stand haben Wissenschaft und Wirtschaft. Wie sehen die Kulturlandschaft und wie die Sportstätten aus. Wird ein FC Ruhr deutscher Fußballmeister sein?

Werden wir die Armut überwunden und die Menschen aus anderen Ländern integriert haben?

Und es darf auch die Vision von der großen und einen Metropole Ruhr, der Ruhrstadt geträumt werden oder der Traum von der Rückkehr in dörfliche Strukturen.

Die Beiträge werden ab dem Jahresende 2010 gesammelt und deponiert werden. Entweder in einem Grundstein für die Ruhrstadt oder in einem Kunstobjekt. Entweder an dem Ort, der heute die Teilung des Ruhrgebiets noch am deutlichsten macht: Am Dreistädteeck Bochum – Essen – Gelsenkirchen, dort wo die Grenzen der beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen verlaufen und die drei Regierungsbezirke Münster – Düsseldorf – Arnsberg aneinander stoßen. Oder an dem Ort, der für Vergangenheit und Zukunft und für ein Jahrhundert steht, der Jahrhunderthalle in Bochum. Die Absender können entscheiden, ob ihre Beiträge geheim bleiben bis zum Jahr 2100 oder im Rahmen des Projekts Ruhr. 2100 veröffentlicht werden.

Brücke am Dreistädteeck Essen- Bochum- Gelsenkirchen. Dort könnte ein Platz für die eingereichten Beiträge sein.

Die Grundidee des Projekts geht auf Theo Rommerskirchen zurück, dem ich für seinen kreativen Austausch von ganzem Herzen Danke sage.
Meine herzliche Bitte heute! Beteiligen Sie sich mit Ihrem Brief in die Zukunft an diesem Projekt. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit für Ihre Botschaft in das Jahr 2100. Schreiben Sie Ihren Traum, Ihre Erwartung, Ihre Vision oder Ihren ganz persönlichen Wunsch für das Ruhrgebiet und seine Bewohner des Jahres 2100 auf. Egal, ob ein Satz oder eine Seite, ganz gleich, ob geschrieben oder gemalt, per Post oder per Mail, 7-jährige ebenso wie 70 jährige.
Jeder Beitrag ist willkommen. Zeigen Sie dem Ruhrgebiet Zukunft.

Herzlichen Dank und Glück Auf!

Lothar Gräfingholt

Am Gartenkamp 32

44807 Bochum

Lothar-graefingholt@t-online.de


Meine Botschaft, mein Wunsch,
meine Vision, meine Erwartung
an Ruhr 2100 und ihre Menschen:


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